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Un cours de formation continue pour des médecins dentistes a été lancé à Ifakara, dans l'optique d'inverser les rôles entre les intervenants nord-sud. Notre personnel africain transmettra du savoir-faire dans le domaine de l'art dentaire à des collègues médecins-dentistes Suisses. Ce cours a recruté une dizaine de personnes intéressées. Ce cours aura lieu du 24 octobre au 5 novembre. Nous attendons avec impatience les expériences vécues de cette "première" dans le domaine. Galerie photo Michael Willi, med dent.; cliquez ici !

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Felice est rentrée fin juillet. La "formation continue" avec les deux techniciens s'est bien passée. Le personnel instruit à la technique dentaire est bon. Les activités autour d'Ifakara sont de plus en plus importantes. A l'hôpital St. Francis, il y a maintenant un médecin ad interrim. Une société extérieure (dont fait partie l'institut tropical) veut investir quelques millions dans cet hôpital. A la clinique dentaire, il faudrait remplacer les aspirations. Félice a trouvé deux magasins sur place qui vendent beaucoup de matériel prothétique que l'on peut acheter.

24.02.2010, webmaster

 

 

En 2008, Monsieur Michael Willi a effectué un voyage et a emporté du matériel avec lui. Un laboratoire dentaire a été installé et 2 nouvelles personnes ont suivi une formation de technicien dentiste. michael Willi a organisé une petite fête sur place pour les 15 ans de la clinique. Il a aussi réalisé in film sur la clinique dentaire d'Ifakara (le lien). Il n'y a pas d'autres nouvelles pour l'instant.

05.03.2009, Quentin Voellinger, webmaster

 

Das neue zahntechnische Labor in Ifakara :

Secours Dentaire International betreibt seit 1993 eine Zahnklinik am St. Francis hospital in Ifakara, Tansania. Nach schwierigen Anfangs-Jahren, in denen mehrfach die Zusammenarbeit mit der Spitalleitung und der Diocese kurz vor dem Ende standen, ist die Klinik heute das wichtigste und kaum mehr wegzudenkende Zentrum für Zahnmedizin des gesamten Kilombero-Distriktes. Die ständig steigenden Patientenzahlen zeigen dies eindrücklich, denn es kam in den letzten 8 Jahren zu einer Verdoppelung.

Heute ist die Zahnklinik voll ins St. Francis Hospital integriert und Secours Dentaire International leistet als einzige Partnerorganisation logistische und technische Hilfe. Sie wird vom Zahnarzt Israel Mringo seit 4 Jahren geleitet und beschäftigt inzwischen 8 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Vielzahl der jedes Jahr entfernten Zähne (2004: ca. 6'300!) macht deutlich, dass bei der Bevölkerung ein Bedarf für die prothetische Versorgung der Zahnlücken vorhanden ist. Das nächste zahntechnische Labor liegt in Morogoro ca. 230 km entfernt und hat mangels Materialien nur wenig anzubieten. Deshalb hat sich die Spitalleitung schon vor Jahren mit dem Wunsch nach einem eigenen zahntechnischen Labor an SDI gewandt. Im Frühling 2004 wurde schliesslich ein Vertrag unterzeichnet, der die Aufgabenteilung zwischen den beiden Partnern regelt. Während vom Spital ein tansanischer Zahntechniker angestellt und die baulichen Massnahmen für das Labor vorbereitet werden, kümmert sich SDI um die Basis-Ausrüstung und die erweiterte Ausbildung des Zahntechnikers.

Im Januar 2005 war es endlich soweit, und die Berner Zahntechnikerin Felice Hungerbühler leistete einen Monat ehrenamtliche Einführungsarbeit vor Ort, um den jungen Zahntechniker Abdul Nuru, mit den vielen Materialien und Techniken aus Europa vertraut zu machen. Zur Überprüfung des Wissensstandes und Korrektur von Anfangsproblemen folgte ein zweiter Einsatz im Juli dieses Jahres. Inzwischen fertigt Abdul Nuru zwischen 12 und 15 Prothesen pro Monat und dies ist erst der Anfang. Leider sind nur wenige Materialien im Land erhältlich, weshalb SDI auch künftig die Klinik mit der Lieferung dieser Produkte unterstützen muss. Als Gegenleistung dafür organisiert das Team der Klinik das ganze Jahr hindurch die Schulbesuche in der Umgebung, wo jährlich über 2’000 Kindern die Grundzüge der Prophylaxe beigebracht werden. Das Ansehen der Zahnklinik innerhalb des Spitals und im ganzen Distrikt ist weiter gestiegen und man spürt direkt, wie stolz dass das Team um Dr. Mringo auf das neue Labor ist.

Die Hauptaufgabe des Labors ist es, Menschen ohne Zähne durch die Eingliederung von Totalprothesen die Kaufähigkeit wieder zu geben. Daneben werden hauptsächlich Teilprothesen mit einem oder zwei Zähnen angefertigt. Es ist zwar nicht lebensnotwendig, kleinere Zahnlücken mit künstlichen Zähnen zu versorgen, aber auch in Afrika gibt es immer mehr Menschen, die auf ihr Äusseres grossen Wert legen und sich wegen der sichtbaren und aesthetisch störenden Zahnlücken schämen. Mit dem Labor sollen auch die Einkommensverhältnisse der Klinik verbessert werden, damit wir dem Ziel der wirtschaftlichen Autonomie einen Schritt näher kommen.

November 2005
Dr. Michael Willi, projekt manager Ifakara

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