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Le projet de prophylaxie bucco-dentaire initié par des artistes de Ouéssé a très bien fonctionné et a eu beaucoup de succès.

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Marco Santini et le président Hans-Caspar Hirzel ont fait une visite en automne. A Ouéssé, l'accueil a été très sympa. Tous les instituteurs étaient là ainsi que le roi de Ouéssé. Une animation dentaire avec chants a été présentée comme exemple de ce qui pourrait se faire à la radio. Jean et Eloki ont initiés cette rencontre avec les artistes et ce sont aussi eux qui ont établi un projet sur une période de deux ans. La formation dans le domaine dentaire des artistes qui participent à ces animations a déjà commencée.

24.02.2010, webmaster

 

 

Bénin : Il n'y a actuellement pas de grandes nouvelles. Le fonctionnement de la clinique suit son cours.

05.03.2009, Quentin Voellinger, webmaster

 

Armut kann Ihre Gesundheit gefährden (La pauvreté peut nuire à votre santé)

Der Tag war anstrengend gewesen für Madame Yvette aus dem westafrikanischen Benin und abends musste sie herzhaft gähnen. Dabei sprang ihr der Unterkiefer aus dem Gelenk und blieb in vorgestreckter Haltung blockiert; den Mund zu schliessen war nicht mehr möglich. Niemand in ihrer Familie hatte die Mittel, die Tochter, Ehefrau und Mutter zu einer medizinischen Fachperson zu bringen und dort eine Behandlung zu bezahlen. So verblieb halt die Patientin vorerst mal in ihrer misslichen Lage. Ihre Angehörigen fütterten sie mit Flüssigkeiten und Brei. Schlucken war mühevoll und Kauen unmöglich. Madame Yvette wurde spindeldürr. Nach acht langen Monaten suchte sie einen traditionellen Heiler auf. Oftmals bewirken diese wahre Wunder; nicht so hier: der Medizinmann versetzte den Unterkiefer mit Gewalt in seine richtige Position zurück, was den Bruch beider Kieferköpfchen zur Folge hatte. Der Facharzt, der schliesslich helfen konnte, war Docteur Casimir, ein Kieferchirurge, der auch in der Zahnklinik arbeitet, die von „Secours Dentaire International“ (SDI) 1991 in Cotonou eingerichtet worden ist. Spektakuläre Fälle wie derjenige der Madame Yvette sind da nicht an der Tagesordnung. Dennoch gehören sie zum ganz alltäglichen Wahnsinn in armen Ländern wie Benin.

Wer von Armut betroffen ist wird schneller krank und bleibt es länger! Die Kluft zwischen Armen und Reichen nimmt zu, obwohl weltweit viel geredet wird über Themen wie „Armutsbekämpfung“ und „Gesundheit für alle“. Da ist es gut, dass wenigstens kleine Organisationen wie SDI auf kleinen Gebieten wie der Zahngesundheit mit Taten helfen, Not zu lindern, Gesundheitsförderung zu betreiben und als ganz konkreten Beitrag, aus der Armut auszubrechen, Arbeitsplätze zu schaffen.

07.05.2006, Felix Morgenthaler, chef de prohet SDI pour le Bénin

 

Die Zahnstationen von Cotonou und Ouéssé

Ein Team von zwei Zahnärzten, einem Zahntechniker, zwei Dentalhygienikerinnen und vier Dentalassisten-tin-nen arbeitet am Hôpital St. Luc in Cotonou. Das Spital befindet sich in einem Armenviertel der Stadt. In den Schulen der Umgebung werden die Kinder zweimal jährlich im Zähne putzen instruiert. Jährlich werden an der Klinik etwa 10'000 Patienten untersucht und falls nötig behandelt. Meist handelt es sich um Schmerzbehandlungen, Zahnextraktionen stehen dabei im Vordergrund. Weiter besteht die Möglichkeit, einfache Zahnprothesen durch den Zahntechniker anfertigen zu lassen.

Felix Morgenthaler und Michael Studer, Nottwil, Nov 2005

 

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