Le projet de prophylaxie bucco-dentaire initié par des artistes
de Ouéssé a très bien fonctionné et a eu beaucoup de succès.
10.2011_qv_webmaster
Marco Santini et le président Hans-Caspar Hirzel ont fait une
visite en automne. A Ouéssé, l'accueil a été très sympa. Tous
les instituteurs étaient là ainsi que le roi de Ouéssé. Une animation
dentaire avec chants a été présentée comme exemple de ce qui pourrait
se faire à la radio. Jean et Eloki ont initiés cette rencontre
avec les artistes et ce sont aussi eux qui ont établi un projet
sur une période de deux ans. La formation dans le domaine dentaire
des artistes qui participent à ces animations a déjà commencée.
24.02.2010, webmaster
Bénin : Il n'y a actuellement pas de grandes nouvelles. Le fonctionnement
de la clinique suit son cours.
05.03.2009, Quentin Voellinger, webmaster
Armut kann Ihre Gesundheit gefährden (La pauvreté peut nuire à
votre santé)
Der Tag war anstrengend gewesen für Madame Yvette aus dem westafrikanischen
Benin und abends musste sie herzhaft gähnen. Dabei sprang ihr
der Unterkiefer aus dem Gelenk und blieb in vorgestreckter Haltung
blockiert; den Mund zu schliessen war nicht mehr möglich. Niemand
in ihrer Familie hatte die Mittel, die Tochter, Ehefrau und Mutter
zu einer medizinischen Fachperson zu bringen und dort eine Behandlung
zu bezahlen. So verblieb halt die Patientin vorerst mal in ihrer
misslichen Lage. Ihre Angehörigen fütterten sie mit Flüssigkeiten
und Brei. Schlucken war mühevoll und Kauen unmöglich. Madame Yvette
wurde spindeldürr. Nach acht langen Monaten suchte sie einen traditionellen
Heiler auf. Oftmals bewirken diese wahre Wunder; nicht so hier:
der Medizinmann versetzte den Unterkiefer mit Gewalt in seine
richtige Position zurück, was den Bruch beider Kieferköpfchen
zur Folge hatte. Der Facharzt, der schliesslich helfen konnte,
war Docteur Casimir, ein Kieferchirurge, der auch in der Zahnklinik
arbeitet, die von Secours Dentaire International (SDI) 1991
in Cotonou eingerichtet worden ist. Spektakuläre Fälle wie derjenige
der Madame Yvette sind da nicht an der Tagesordnung. Dennoch gehören
sie zum ganz alltäglichen Wahnsinn in armen Ländern wie Benin.
Wer von Armut betroffen ist wird schneller krank und bleibt es
länger! Die Kluft zwischen Armen und Reichen nimmt zu, obwohl
weltweit viel geredet wird über Themen wie Armutsbekämpfung
und Gesundheit für alle. Da ist es gut, dass wenigstens kleine
Organisationen wie SDI auf kleinen Gebieten wie der Zahngesundheit
mit Taten helfen, Not zu lindern, Gesundheitsförderung zu betreiben
und als ganz konkreten Beitrag, aus der Armut auszubrechen, Arbeitsplätze
zu schaffen.
07.05.2006, Felix Morgenthaler, chef de prohet SDI pour le Bénin
Die Zahnstationen von Cotonou und Ouéssé
Ein Team von zwei Zahnärzten, einem Zahntechniker, zwei Dentalhygienikerinnen
und vier Dentalassisten-tin-nen arbeitet am Hôpital St. Luc in
Cotonou. Das Spital befindet sich in einem Armenviertel der Stadt.
In den Schulen der Umgebung werden die Kinder zweimal jährlich
im Zähne putzen instruiert. Jährlich werden an der Klinik etwa
10'000 Patienten untersucht und falls nötig behandelt. Meist handelt
es sich um Schmerzbehandlungen, Zahnextraktionen stehen dabei
im Vordergrund. Weiter besteht die Möglichkeit, einfache Zahnprothesen
durch den Zahntechniker anfertigen zu lassen.
Felix Morgenthaler und Michael Studer, Nottwil, Nov 2005

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